Fenster mit Schallschutz für mehr Wohnkomfort

Blick durch Fenster auf Großstadt

Am Wochenende ausschlafen und entspannt im warmen Bett aufwachen – doch bevor der Wecker klingelt schallen von draußen schon Automotoren, Sirenen und Baumaschinen durch die Fenster. Insbesondere in Stadtgebieten ist die nie-endende Geräuschkulisse ungewünscht. Ein ruhiger Morgen oder Abend bleiben hier häufig Fantasie. Wer im Home-Office arbeitet, wird sogar ganztägig mit dem Lärm konfrontiert.

Genau hier kommen Fenster mit Schallschutz ins Spiel. Die speziell angefertigten Fenster halten den Lärm draußen und sorgen für ruhige Innenräume. Wir verraten Ihnen, wie Fenster mit Schallschutz funktionieren, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie Sie Ihr Haus mit Schallschutz-Fenstern aufwerten und modernisieren können.

Wie funktionieren Schallschutz-Fenster?

Treffen Schallwellen auf ein Fenster mit Standardverglasung, geraten die Scheiben in Schwingung. Bei Zwei- oder Dreifachverglasungen werden die Schwingungen an die anderen Scheiben weitergegeben. So werden die Geräusche zwar abgeschwächt, sind in Innenräumen dennoch deutlich wahrzunehmen.

Fenster mit Schallschutz unterscheiden sich im Aufbau von einfachen Fenstern. Auf der Außenseite der Fenster befindet sich eine Verbundglasscheibe. Diese besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mit einer Kunststofffolie zusammengeklebt sind. Das Glas wird dicker und kann mehr Schallwellen abfangen. Die Innere Scheibe der Schallschutz-Fenster ist Isolierglas. Zwischen der Verbundglasscheibe und der Isolierschaube liegt ein Hohlraum. Je größer dieser ist, desto höher ist der Schallschutz des Fensters. In der Regel wird der Raum zwischen den Scheiben außerdem mit Edelgas gefüllt, um die Schalldämmung zu verstärken.

Die passenden Schallschutzklassen für Fenster

Wenn Sie Fenster mit Schallschutz installieren oder nachrüsten möchten, müssen Sie die richtige Schallschutzklasse wählen. Dies können Sie entweder nach subjektivem Empfinden entscheiden oder sich an den Schallschutzklassen für moderne Fenster orientieren. Die sechs Schallschutzklassen drücken aus, wie viel Dezibel das Fenster abhalten kann. Eine Verringerung des Lärms um zehn Dezibel wird von Menschen als eine Halbierung der Lautstärke wahrgenommen.

Schallschutzklasse 1: 25 – 29 dB, empfohlen für leicht befahrene Wohnstraßen in größerer Entfernung

Schallschutzklasse 2: 30 – 34 dB, empfohlen für leicht befahrene Wohnstraßen

Schallschutzklasse 3: 35 – 39 dB, empfohlen für stark befahrene Wohnstraßen

Schallschutzklasse 4: 40 – 44 dB, empfohlen für stark befahrene Hauptverkehrsstraßen

Schallschutzklasse 5: 45 – 49 dB, empfohlen für stark befahrene Hauptverkehrsstraßen in unmittelbarer Nähe

Schallschutzklasse 6: > 50 dB, empfohlen für Schnellstraßen oder Fluglärm

Fenster mit Schallschutz nachrüsten

Im Laufe einer Modernisierung können neue Fenster Ihr Haus deutlich aufwerten. Für den fachgerechten Einbau sorgen erfahrene Fachpersonen. Diese unterstützen Sie auch dabei, die richtige Schallschutzklassen für Ihre Fenster zu wählen. Hier gilt nämlich nicht immer „mehr ist mehr“. Hohe Schallschutzklassen sind teurer, außerdem kann das Raumklima negativ beeinflusst werden. Die richtige Schallschutzklasse für Ihre Fenster sorgt für ein ruhigeres Zuhause, ohne dabei Ihren Wohnkomfort einzuschränken.

Wenn Sie Fenster mit Schallschutz in Ihrem Haus nachrüsten wollen, stehen Ihnen die Experten von Tiefuhr zur Seite. Wir bieten ein großes Angebot an Schallschutz-Fenstern in unterschiedlichen Farben und Ausführungen, sodass Sie Ihr Haus sowohl von innen als auch von außen genießen können.

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